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Eltern-, Schüler- und
Lehrerbrief
Jahresmitteilung 2002
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Gedanken zur Informationsschrift Liebe
Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Jetzt haben
wir es also schwarz auf weiß – Pisa sei Dank - , wir haben ein
Bildungsproblem! Und jeder scheint berufen zu sein, den oder die Schuldigen
zu benennen. Bildung ist in aller Munde. Da werden die alten Vorurteile neu
aufpoliert und in neuem Gewande dargeboten, es ist eine wahre Freude. Angesichts
der Verwissenschaftlichung aller Lebenswelten und einer Gesellschaft, die
sich durch ihr Wissen profiliert, mehren sich die Stimmen, die ein Schwinden der
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands propagieren, weil das Gelehrte und Gelernte
zu wenig mit der Wirklichkeit zu tun habe. Nun soll
aber neuer Schwung in die Prozesse kommen: jetzt orientieren wir uns an
technisch orientiertem Wissen, das ist die logische Konsequenz aus der
Kritik. Aber bei
aller berechtigten Kritik an den Bildungseinrichtungen in Deutschland scheint
mir dieser Weg doch zu eindimensional, denn Bildung heißt doch Bildung der
menschlichen Kräfte, also Bildung und Heranbildung der Person, Persönlichkeit.
Erst diese Bildung ermöglicht einen kompetenten Umgang mit den Fortschritten
der Technologien – und zwar so, dass der Mensch in seiner Gesamtheit nicht zu
kurz kommt. Für uns
heißt Bildung dabei,
Die
Realschule ist sich in den Jahren ihrer Existenz und als Schulform dieser Aufgabenstellung immer bewusst
gewesen und hat versucht, den jungen Menschen Lebensorientierungen und
Werthaltungen zu vermitteln, die sie befähigen, mit den Problemen der Zeit
klar zu kommen. So soll
dieser Brief an Eltern, Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen
einerseits informieren über die Schule, aber andererseits auch anregen,
miteinander ins Gespräch zu kommen über Erziehung und Bildung in unserem
Hause, da wir nicht allein stehen, sondern den uns vorgegebenen Auftrag zu
Erziehung und Bildung im wesentlichen als Unterstützung zu den erzieherischen
Pflichten des Elternhauses sehen. Bleiben wir
also im Gespräch miteinander. Paul
Nienaber |
Inhaltsverzeichnis:
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Beiträge |
Autoren |
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Herr Nienaber |
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Herr Niehaus |
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Herr Bockhorst |
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Herr Fastert |
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Herr Engelmann |
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Name
|
Vorname |
Dienstbez. |
Funktion |
Nienaber
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Paul |
Realschulrektor |
Schulleiter |
Niehaus
|
Georg |
R-Konrektor |
Stellvertretender
Schulleiter |
Beimel-Sievers
|
Ursula |
R-Lehrerin |
FKL Englisch |
Bockhorst
|
Johannes |
R-Lehrer |
|
Bunk
|
Stefan |
R-Lehrer
z.A. |
FKL Werken |
Elbers
|
Ursula |
R-Lehrerin
z.A. |
FKL Sport |
Engelmann
|
Paul |
R-Lehrer |
FKL Technik
und Kath. Religion |
Fastert
|
Thorsten |
R-Lehrer
z.A. |
FKL
Informatik |
Fischer
|
Michael |
R-Lehrer |
FKL Deutsch |
Hellweg
|
Annette |
R-Lehrerin
z.A. |
FKL
Mathematik |
Koopmann
|
Kerstin |
R-Lehrerin
z.A. |
Lernmittelbetreu- ung |
Luckau
|
Marion |
R-Lehrerin
z.A. |
FKL Ev. Religion |
Luttmer
|
Walter |
R-Lehrer |
FKL Erdkunde und Beratung |
Nilles
|
Magdalena |
R-Lehrerin |
FKL
Französisch |
Rosenberg
|
Lothar |
R-Lehrer |
FBKL Mathe/
Naturwissenschaften |
Schade
|
Katja |
R-Lehrerin
z.A. |
FKL Politik,
Verk., Frauenbeauftragte |
Schulz
|
Brigitta |
Lehrerin
i.A. |
FKL
Hauswirtschaft u. Text.
Gestalten |
Seeger
|
Regina |
R-Lehrerin |
L-Personalrat FBKL GSW |
Willenborg
|
Uta-Maria |
R-Lehrerin |
FBKL
Musisch- kulturelle
Bildung |
Wulfers
|
Gertrud |
R-Lehrerin |
FKL Biologie
und Chemie |
|
Klasse |
Name |
Vorname |
Funktion |
|
10a |
Grote
|
Hans-Ulrich |
|
|
10a |
Groneberg |
Gabriele |
|
|
10b |
Rohde |
Maria |
|
|
10b |
Tietz |
Agnes |
|
|
7a |
Schwarz |
Benno |
Gesamtkonferenz- Mitglied |
|
7a |
Osterkamp |
Hildegard |
|
|
7b |
Cramer |
Lore |
|
|
7b |
Berlin |
Christine |
|
|
7c |
Scholz |
Carola |
|
|
7c |
Akan |
Leyhan |
|
|
7d |
Niehaus |
Franz-Josef |
|
|
7d |
Gneiding |
Nadine |
|
|
8a |
Timmen |
Bernadette |
Vorsitzende
und Gesamtkonferenzmgl. |
|
8a |
Greskamp |
Alfons |
|
|
8b |
Backhaus |
Hans-Jürgen |
|
|
8b |
Fonka |
Christine |
|
|
8c |
Lakeberg |
Maria |
|
|
8c |
Wilke |
Monika |
|
|
8d |
Ostendorf |
Karin |
|
|
8d |
Konofol |
Karin |
|
|
9a |
Haase |
Ulrich |
|
|
9a |
Lampe |
Gertrud |
|
|
9b |
Bremer |
Birgit |
Stellv.Vors.
und Gesamtkonf. |
|
9b |
Plaspohl |
Norbert |
|
|
9c |
Stutzer |
Ursula |
|
|
9c |
Sülflow |
Thomas |
|
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Die
Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Klassenelternschaften
bilden den Schulelternrat und haben zur Vorsitzenden Frau Bernadette
Timmen, zur stellvertretenden Vorsitzenden Frau Birgit Bremer
gewählt. |
Klasse
|
Name,
Vorname
|
Funktion |
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10a |
Groneberg,
Kim-Sarah |
Schülersprecherin
und Mitglied der Gesamtkonferenz |
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10a |
Mieck, Bastian |
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10b |
Luttmer, Sarah |
|
|
10b |
Rohde,
Heiner |
Schülersprecher
und Mitglied der Gesamtkonferenz |
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7a |
Osterkamp, Tobias |
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|
7a |
Lerke, Alexander |
|
|
7b |
Asaulenko, Andreas |
|
|
7b |
Ladigan, Anastasia |
|
|
7c |
Gerk, Igor |
|
|
7c |
Ehmer, Christina |
|
|
7d |
Kezik, Johann |
|
|
7d |
Krassmann,
Olga |
|
|
8a |
Muhle, Sarah |
|
|
8a |
Wiemann,
Thorsten |
|
|
8b |
Pstragowski,
Paul |
|
|
8b |
Rauch,
Katharina |
|
|
8c |
Fangmann,
Ramona |
|
|
8c |
Mutlu, Ekrem |
|
|
8d |
Josewski, Jörn |
|
|
8d |
Reinelt,
Laura |
|
|
9a |
Fritz, Alexander |
|
|
9a |
Seifert,
Eugen |
|
|
9b |
Christiani, Tassilo |
|
|
9b |
Kamphus,
Benjamin |
Mitglied der
Gesamtkonferenz |
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9c |
Flaming,
Heinrich |
|
|
9c |
Schön, Nina |
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Die Schülervertreter
der Klassen haben sich ein Team als Schülersprecher gewählt: Kim-Sarah
Groneberg und Heiner Rohde vertreten die Schülerinnen
und Schüler bei der Schulleitung. Kim und
Heiner vertreten außerdem die Interessen der Schülerinnen und Schüler der
Realschule bei der Stadt (Stadtrat) und beim Kreis (Kreistag). |
Paul Engelmann
Ich wurde
1955 in Cloppenburg-Lankum geboren. Meine Schulzeit verbrachte ich in Cloppenburg,
das Abitur legte ich 1974 am Gymnasium II ab. Danach studierte ich an der
Päd. Hochschule in Vechta die Fächer Kath. Religion und Werken. Seit dem Jahr
1980 bin ich im Schuldienst tätig. Zunächst war ich als Feuerwehr-Lehrkraft
eingesetzt in Garrel, Friesoythe und Ramsloh. Von 1982 bis 1984 erteilte ich
an 8 bis 9 Schulen den kath. Religionsunterricht in Delmenhorst. Von 1984 bis
2001 war ich 17 Jahre lang in Emsbüren an der HOS beschäftigt. Ab Schuljahr
2001/2002 ließ ich mich an die Realschule Cloppenburg versetzen. Ich bin seit
17 Jahren verheiratet, unsere Tochter ist 10 und unser Sohn 8 Jahre alt. |
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Stefan Bunk
Herr Stefan Bunk wurde 1963 in Berlin geboren. Seinen
Realschulabschluss erhielt er auf der Inselschule Juist, danach machte er
1983 am Ulrichsgymnasium in Norden sein Abitur. Im Anschluss daran machte er
eine Schlosserausbildung, bastelte ein großes Segelschiff, mit dem unsere
Schüler auch schon zur See gefahren sind. 1990 machte er sein Kapitäns-patent
in Enkhuizen in den Niederlanden. 1992 bis 1999 studierte er für das Lehramt
an Realschulen in Oldenburg. Er unterrichtet seit März 2001 an der Realschule
Cloppenburg. |
Johannes Bockhorst
Herr Johannes Bockhorst erblickte am 08.07.1969 in der Kreisstadt
Cloppenburg das Licht der Welt. Seine Schullaufbahn in Bethen und Cloppenburg
beendete er im Jahr 1988 mit dem Abitur an dem Clemens-August-Gymnasium in
Cloppenburg. Nach Ableistung seiner
Wehrdienstzeit in Delmenhorst studierte er in Osnabrück das Lehramt
Realschule für die Fächer Deutsch, Erdkunde und Geschichte. In den Jahren
1994-95 absolvierte er sein Referendariat an der HROS Wagenfeld im
Regierungsbezirk Hannover. Ein Jahr arbeitete er daraufhin als
Museumspädagoge im Museumsdorf Cloppenburg. Die ersten Jahre als
ausgebildeter Realschullehrer
unterrichtete er an der Realschule Visselhövede im Regierungsbezirk
Lüneburg. Seit dem Sommer 2001 wohnt Herrn
Bockhorst wieder in seinem Geburtsort Cloppenburg - Bethen und unterrichtet
in seinen Ausbildungsfächern Deutsch, Erdkunde und Geschichte an der
Realschule Cloppenburg.
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Thorsten Fastert
Geb. 1971 in Otterndorf Abitur 1990 in Hemmoor (Landkreis Cuxhaven) Studium in Kiel und Oldenburg: 1992 – 1999 Anwärterdienst in Celle: 1999 – 2001 2. Staatsexamen für das Lehramt an
Realschulen im März 2001 Fächer: Mathematik, Geschichte, Erdkunde An der Realschule Cloppenburg seit
06.08.2001 Fächer: Mathematik, GSW, Informatik, Physik |
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Stefan Gerst
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Meine Name ist Stefan Gerst. Ich bin 34 Jahre alt,
verheiratet, habe zwei Kinder (5 und 2 Jahre alt) und wohne in Cloppenburg. Nach der Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur war ich
zwei Jahre bei der Bundeswehr. Anschließend arbeitete ich als Geselle in
meinem erlernten Beruf. Seit dem 01.12.2001 bin ich Hausmeister an der Realschule
Cloppenburg. |
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" Ein Schüler zum Lehrer: "Bitte, Herr Studienrat, wie
heißt das, was Sie mit roter Tinte unter meine Arbeit geschrieben
haben?" *** Aber Heinz, deine Schrift kann
wirklich niemand lesen", beschwert sich der Lehrer. *** Geographiestunde: An der Wand hängt eine große Landkarte. |
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Schulstrukturreform in Niedersachsen Seit
geraumer Zeit wird im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb in Niedersachsen
immer wieder von dem Begriff Schulstrukturreform gesprochen. Viele
teilweise widersprüchliche Informationen werden dabei von Laien in den Raum
gestellt und teilweise scheinen auch die Aussagen der Fachleute unklar. Wir möchten an
dieser Stelle einige Informationen zum aktuellen Stand der Dinge liefern, die
zugegebenermaßen auch nicht in jedem Fall völlige Klarheit liefern, dies kann
aber auch nur schwerlich so sein, da sich auch die Entscheidungsträger im
Kultusministerium noch im Entscheidungsfindungsprozess befinden. Eines scheint nach
den letzten Verlautbarungen des Kultusministeriums klar zu sein, die Zeit der
Orientierungsstufe könnten gezählt sein. Das wird auch aus dem Brief des
Niedersächsischen Kultusministeriums vom 8. November 2001 deutlich, der der
Orientierungsstufe ein vernichtendes Urteil erteilt. Demnach lässt die
Orientierungsstufe ein „lernförderndes Milieu .... vermissen“ (1) und die
Schülerinnen und Schüler in den Orientierungsstufen seien entweder unter-
oder überfordert (2). Zu dieser Erkenntnis ist das Kultusministerium anhand
einer Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische
Forschung gekommen. Das
Kultusministerium zieht aus der Untersuchung die Konsequenz, dass „... die
Schulstruktur verändert werden muss“. (3) Wie soll nun aber das neue Konzept
der Schule aussehen? Wenn die Orientierungsstufen mit den Jahrgängen 5 und 6
verschwinden, dann werden die Schülerinnen und Schüler bereits nach der 4.
Klasse an die Sekundarstufen versetzt. In vielen Regionen Niedersachsens, in
denen es keine flächendeckenden Gesamtschulen gibt, wie z. B. die Region
Cloppenburg, würden die Kinder dann im Alter von ca. 10 bis 11 Jahren zur
Haupt-, Realschule oder zum Gymnasium übergeben. Eine Hauptkritik
an der Orientierungsstufe ist die mangelnde Prognosesicherheit bei den
Schullaufbahnempfehlungen; sollte diese Sicherheit im früheren Alter höher
sein? Wenn dies nicht so ist, was ja eigentlich der gesunde Menschenverstand
sagt, dann muss doch wieder eine „Übergangsphase“ in den 5. bis 6. Klassen
eingeführt werden. Dieser zweite Weg
scheint vom Kultusministerium favorisiert zu werden. An den Anfang der
Sekundarstufe soll eine sogenannte „Förderstufe“ gestellt werden. Hier sollen
die Schüler individueller gefördert werden. Im Verbund mit Planungen zur
Ganztagsschule soll dies verbindlich an den Gymnasien und den Gesamtschulen
geschehen. Die Schüler sollen also nach der 4. Klasse an die Gymnasien bzw.
Gesamtschulen gehen und dort zwei Jahre lang die Förderklassen besuchen. In
den Planungen hat der Autor noch keine klaren Informationen über Förderstufen
an Hauptschulen und Realschulen gefunden. Eine dritte
Planungstheorie ist die Verlängerung der Grundschulzeit auf 6 Jahre. Nach dem
6. Jahr würden die Schülerinnen und Schüler an die weiterführenden Schulen
versetzt. Dieses Modell gibt es zur Zeit in Berlin. Dort denkt man über die
Abschaffung nach. Zum Ende des
Artikels sei noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle
vorgestellten Modelle noch in der Planung sind. Noch können wir Ihnen nichts
Definitives sagen. Wichtig scheint uns aber zu sein, dass das
Kultusministerium weiterhin vor allem die Eltern darum bittet, auch in der
Entscheidungsphase an der Planung und an der Entscheidungsfindung
teilzuhaben. Alle Beteiligten haben natürlich nur begrenzt Möglichkeiten
hierzu, aber eines ist sicher, Schule wird auch von Eltern, Schülern und
Lehrern gemacht. Und unsere spezifische Cloppenburger Schullandschaft wurde
und wird auch von den oben genannten Akteuren gestaltet. (1) Brief des Niedersäschichen Kultusministeriums vom 08.11.2002,
Seite 2. (2) Brief des Niedersäschichen Kultusministeriums vom
08.11.2002, Seite 2. (3) Brief des Niedersäschichen Kultusministeriums vom
08.11.2002, Seite 3. Beispielaufgaben
der PISA – Studie Beispielaufgabe 1 – Mathematik: Eine Pizzeria bietet zwei runde Pizzas mit
derselben Dicke in verschiedenen Größen an. Die kleinere hat einen
Durchmesser von 30 cm und kostet 30 Zeds. Die größere hat einen Durchmesser
von 40 cm und kostet 40 Zeds. Aufgabe: Bei
welcher Pizza bekommt man mehr für sein Geld? Gib eine Begründung an. Beispielaufgabe 2 – Mathematik: Eine Robbe muss atmen, auch wenn sie
schläft. Martin hat eine Robbe eine Stunde lang beobachtet. Zu Beginn seiner Beobachtung
befand sich die Robbe an der Wasseroberfläche und holte Atem. Anschließend
tauchte sie zum Meeresboden und begann zu schlafen. Innerhalb von 8 Minuten
trieb sie langsam zurück an die Oberfläche und holte Atem. Drei Minuten
später war sie wieder auf dem Meeresboden, und der ganze Prozess fing von
vorne an. Aufgabe: Entscheide: Nach einer Stunde war
die Robbe: a) auf dem Meeresboden b) auf dem Weg nach oben c) beim Atemholen d) auf dem Weg nach unten Beispielaufgabe 3 – Mathematik: Du wirst beauftragt, einen neuen Satz von
Münzen zu entwerfen. Alle Münzen sollen rund und silberfarbig sein, aber
verschiedene Durchmesser haben. Forscher haben herausgefunden, dass ein
idealer Satz von Münzen folgende Anforderungen erfüllt: ·
Der Durchmesser der Münzen sollte
nicht kleiner als 15 mm und nicht größer als 45 mm sein. ·
Ausgehend von einer Münze muss der
Durchmesser der nächsten Münze mindestens 30 % größer sein. ·
Die Prägemaschine kann nur Münzen
herstellen, deren Durchmesser in Millimeter ganzzahlig ist (z.B. 17 mm sind
zulässig, 17,3 mm nicht). Aufgabe: Entwirf einen Satz von Münzen, der die oben genannten
Anforderungen erfüllt. Beginne mit einer 15-Millimeter-Münze. Dein Satz
sollte so viele Münzen wie möglich enthalten. Beispielaufgabe 4 – Naturwissenschaftliche Grundbildung: Rolfs Bus fährt wie die meisten Busse mit
einem Benzinmotor. Diese Busse tragen zur Umweltverschmutzung bei. Einige
Städte haben Oberleitungsbusse. Diese werden von einem Elektromotor
angetrieben. Die elektrische Energie, die für einen solchen Elektromotor
nötig ist, wird über eine Oberleitung zugeführt (wie bei elektrischen
Bahnen). Die Elektrizität wird von einem Kraftwerk geliefert, das Kohle
verwendet. Befürworter des Gebrauchs von
Oberleitungsbussen in einer Stadt sagen, diese Busse trügen nicht zur
Luftverschmutzung bei. Aufgabe: Haben
diese Befürworter Recht? Erkläre deine Antwort. Beispielaufgabe 5 – Naturwissenschaftliche Grundbildung: Lies den folgenden
Artikel über die Geburt von fünf Kälbern. Im Februar 1993 gelang einem Forschungsteam des Nationalen
Instituts für landwirtschaftliche Forschung in Bresson-Villiers (Frankreich)
die Erzeugung von fünf geklonten Kälbern. Die Erzeugung der Klone (Tiere mit
demselben genetischen Material, obwohl sie von fünf verschiedenen Kühen
geboren wurden) war ein komplizierter Prozess. Zuerst entnahmen die Forscher einer Kuh (geben wir ihr den
Namen Blanche 1) ungefähr 30 Eizellen. Aus jeder Eizelle von Blanche 1
entfernten die Forscher den Zellkern. Danach entnahmen die Forscher einer anderen Kuh (nennen wir
sie Blanche 2) einen Embryo. Dieser Embryo bestand aus etwa dreißig Zellen. Die Forscher zerteilten den Zellklumpen von
Blanche 2 in einzelne Zellen. Dann
entfernten sie den Zellkern aus jeder dieser einzelnen Zellen. Jeder Zellkern
wurde einzeln in eine der 30 Zellen von Blanche 1 injiziert (in die Zellen,
aus denen der Zellkern entfernt worden war). Schließlich wurden die 30
injizierten Eizellen 30 Leihmutterkühen implantiert. Neun
Monate später brachten fünf der Leihmutterkühe die geklonten Kälber zur Welt.
Einer der Forscher sagte, dass eine Anwendung dieser Klontechnik in großem
Maßstab finanziell vorteilhaft für Rinderzüchter sein könnte. Quelle: Corinne
Bensimon, LIBÉRATION, März 1993. Aufgabe 1: Die Hauptidee, die in dem französischen Experiment an Kühen
getestet wurde, wurde durch die Ergebnisse bestätigt. Welche Hauptidee könnte
in dem französischen Experiment getestet worden sein? Aufgabe 2: Welche der folgenden
Aussagen ist/sind wahr? Kreise jeweils Ja oder Nein ein. Aussage: Alle fünf Kälber
haben die gleichen Gene. Ja
/ Nein Alle fünf Kälber
haben das gleiche Geschlecht. Ja
/ Nein Das Fell aller fünf
Kälber hat dieselbe Farbe. Ja
/ Nein Beispielaufgabe 6 – Leseverständnis: SCHLECHTER GESCHMACK
von Arnold Jago Wussten
Sie, dass 1996 die australische Bevölkerung fast genauso viel Geld für
Schokolade ausgegeben hat wie die australische Regierung für internationale
Hilfsmaßnahmen? Könnte es
sein, dass etwas mit unseren Prioritäten nicht stimmt? Was gedenken Sie
dagegen zu tun? Ja, Sie. Arnold Jago, Der oben stehende
Brief erschien 1997 in einer australischen Zeitung. Beziehe dich auf den Brief, um
die folgenden stehenden Fragen zu beantworten. Aufgabe 1: Was möchte Arnold
Jago mit seinem Brief beim Leser auslösen? A Schuldgefühle B Belustigung C Angst D Zufriedenheit Aufgabe 2: Zu welcher Art von
Reaktion oder Handeln möchte deiner Meinung nach Arnold Jago mit seinem Brief
anregen. Die Internetpräsenz
der RS Cloppenburg: Mithilfe von
Initiativen wie Schulen ans Netz (seit 1996), dem Förderprogramm n-21
des niedersächsischen Kultusministeriums (seit 2000) und dem finanziellen
Engagement der Schulträger ist es im Verbund von Politik, Verwaltung und
Wirtschaft in den letzten Jahren gelungen, den meisten niedersächsischen
Schulen der Sekundarstufe die finanziellen Mittel für einen Computerraum mit
modernen internetfähigen PC’ s bereitzustellen. Neben der
einhellig geforderten informationstechnischen Grundbildung, die den
Schülerinnen und Schülern unserer Realschule nun ab Klasse 8 im Rahmen von
Wahlpflichtkursen vermittelt wird, sowie dem Einsatz von Lernprogrammen oder
der Internetrecherche im Fachunterricht wurde den Schulen ein weiteres
Instrument in die Hand gegeben: die Gestaltung einer eigenen Homepage unter
Mitarbeit von Schülerinnen und Schülern. Ähnlich
wie in der Industrie, bei mittelständischen Betrieben oder
Verwaltungseinrichtungen ist die Homepage einer Schule als Visitenkarte und
Mittel zur Beschaffung von Informationen im Netz der Netze mittlerweile fast
eine Selbstverständlichkeit geworden. Als Beleg dafür mag die rege
Beteiligung am Homepage-Wettbewerb für Schulen dienen, der vor kurzem von der
Münsterländischen Tageszeitung im Landkreis Cloppenburg durchgeführt wurde. Mithilfe
einer Homepage lassen sich alle Aktivitäten an einer Schule, alle Neuigkeiten,
besondere Leistungen von Schülerinnen, Schülern und vieles mehr innerhalb
kürzester Zeit kostengünstig der Öffentlichkeit zugänglich machen. Des
weiteren können interessierten Schülerinnen und Schülern über die Inhalte der
Wahlpflichtkurse hinausgehend Kenntnisse über die Gestaltung von Webseiten
vermittelt werden – technisches Wissen, dass in vielen Betrieben heutzutage
sehr gefragt ist. Und: welche Schülerin oder welchen Schüler reizt die
Tatsache nicht, ihren/seinen Beitrag im Internet veröffentlicht zu sehen? An unserer
Schule erfolgt die Gestaltung der Homepage im Rahmen einer
Arbeitsgemeinschaft, an der zur Zeit neun Schüler und eine Schülerin der
Klassen 8/9/10 teilnehmen. Das Ziel ist es, dass sich die Schülerinnen und
Schüler untereinander ihr Wissen weitergeben, so dass auch in den folgenden
Jahren eine kontinuierliche Arbeit möglich ist. Durch die Teilnahme an
Wettbewerben zu Schulhomepages sollen die Schülerinnen und Schüler dann eine
Rückmeldung über ihre Arbeit erhalten. Die
jetzige Homepage ist seit November 2001 im Betrieb und noch sind lange nicht
alle geplanten Inhalte verfügbar. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht
über bereits vorhandene und in Planung befindliche Seiten: |
|
|
Vorhanden |
Geplant |
|
·
Neuigkeiten seit Oktober 2001 ·
Bilder der aktuellen Klassen und der
des letzten Schuljahres ·
Berichte aus den Wahlpflichtkursen
und Arbeitsgemeinschaften ·
Berichte über den Schüleraustausch
nach Frankreich, das Betriebspraktikum der 9. Klassen, den Aktionstag am
letzten Schultag 2001 usw. ·
Schulprofil mit Stundentafel ·
Linkseiten, Gästebuch, Forum etc. |
·
Umfangreiche Darstellung von
Schülerarbeiten ·
Elternbriefe zum downloaden ·
Ausführliche Seite über Cloppenburg
und die Region ·
Animierte Steckbriefe von Schülern ·
Interaktiver Rundgang durch die
Schule ·
etc. |
|
Über Ihren Besuch unserer Internetpräsenz würden wir uns sehr
freuen. Schreiben sie Ihre Meinung zur Homepage oder Anregungen zur
Gestaltung bitte in das Gästebuch. T. Fastert (Leiter der Homepage-AG) Über dreißig Jahre besteht nun schon der Verein der Eltern,
Freunde und Förderer der Realschule Cloppenburg, ein im Jahre 1967/68
gegründeter und beim Amtsgericht eingetragener Verein, seit 1989 nun schon
unter der Regie und dem Vorsitz des stellvertretenden Leiters der LZO in
Cloppenburg, Herrn Dieter Rindt. Ziel des Vereins war und ist es, als gemeinnütziger Verein
Gelder einzuwerben durch Mitgliedschaft im Verein oder durch Spenden, um die
Schule bei ihren Aufgaben dort zu unterstützen, wo die Kommune keine Mittel
zur Verfügung stellen kann; nicht, um dem Schulträger die Arbeit abzunehmen
und den Haushalt der Stadt zu entlasten, sondern der Schule Möglichkeit zur
Finanzierung von Projekten oder pädagogischen Maßnahmen zu geben, die sie
ohne den Förderverein nicht hätte. Auch Ihnen, liebe Leser, dürfte nicht
unbekannt geblieben sein, dass die Haushaltslage der Kommunen äußerst
angespannt ist. So müssten manche Wünsche und Anträge unerfüllt bleiben,
welche die Schule in Bezug auf Lehr- und Lernmittel, für die Ausstattung der
Schülerbücherei sowie die Anschaffung diverser Geräte stellt, würde der
Verein nicht helfen. Die Gelder, die der Förderverein aufbringt, kommen allen
Schülern zugute. So konnten in den letzten Jahren Zuschüsse zu zusätzlichen
Nähmaschinen, Computerdruckern und Diageräten gezählt werden. Zusätzlich
wurden Mittel verwandt, um im Computerraum eine Übertragung von Daten auf
eine Bildwand zu ermöglichen. In Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand des Fördervereins, dem
Elternrat der Schule, der Schulleitung sowie der Gesamtkonferenz werden die
Gelder verplant und sinnvoll eingesetzt. So
richtet der Verein an die Leser dieses Artikels die Bitte, den Verein zu
unterstützen;
Kontakt können sie mit der Schule oder dem Förderverein
aufnehmen über das Büro der Schule (04471/3342); sie können Gelder
(Mitgliedsbeiträge oder Spenden) auch direkt auf das Vereinskonto einzahlen
(Nr.: 080-490360; BLZ 28050100 LZO Cloppenburg); sie können auch der Schule
den Einzug der Gelder überlassen. Dann haben sie keine Arbeit mit Buchung
oder Bankgeschäften. Rechnen Sie auf jeden Fall in den nächsten Monaten mit einem
Anschreiben des Vereins. Falls es nicht kommt – kein Problem: melden Sie sich
bei der Realschule und schon wird Ihnen geholfen! Umgang mit Konflikten
Der Mensch
ist als Kind und als Jugendlicher niemals nur Kind und nur Jugendlicher,
sondern immer auch auf dem Wege zum Erwachsensein. Vom Erwachsenen aber wird
erwartet, dass er sein Leben eigenverantwortlich gestalten kann. Die
Selbstverantwortung konkretisiert sich in der Fähigkeit, in Freiheit und
Verantwortung gegenüber sich selbst und gegenüber seinen Mitmenschen zu
entscheiden. Auf der
einen Seite wird der Heranwachsende schon wie ein Erwachsener beansprucht,
auf der anderen Seite wird ihm Erwachsensein zu diesem Zeitpunkt verwehrt.
Dadurch kommt der Heranwachsende in ein soziales Spannungsfeld, das
notwendigerweise zu Konflikten führt. Ein Pädagoge
(Hartmut von Hentig) hat ausgeführt, dass wir Menschen mit Konflikten leben
müssen. Dabei sollten wir uns auf drei Dinge einstellen: 1.
zu
verstehen 2.
streiten 3.
Streit
wieder fallen zu lassen Er meint
damit folgendes: 1.
Verstehen Man muss
versuchen, den Sohn zu verstehen, wenn er gerne laute Musik hört oder
unbedingt eine Computeranlage haben möchte; die Tochter, wenn sie gerade
spinnt, weil sie ihre erste Bekanntschaft oder den Tanzkursus macht. Man muss
versuchen, den Vater zu verstehen, wenn er etwas gegen laute Musik hat oder
die Computeranlage nicht anschaffen will – die Mutter, warum sie die Tochter
plötzlich unausstehlich findet. Verstehen
heißt also, eine Sache mit der Brille des anderen zu sehen. 2.
Streiten Wir denken
bei diesem Wort gewöhnlich an ein aufeinander Einschlagen mit Worten oder gar
mit Waffen. Diese Form des Streites ist nicht gemeint und wird von uns auch abgelehnt.
„Streiten“ bedeutet nach Hentig, miteinander die Wahrheit suchen. Dieses
„Streiten“ will die Überzeugung . . .
die Wahrheit, die für beide Parteien wichtig sein kann, nicht leichtfertig im
Stich lassen, sondern weiter für die einstehen, auch, wenn es dabei zum
Konflikt kommt. Wichtig ist
dabei jedoch das „Wie“ des
Streitens, wie wir etwas sagen, welche „Musik“ wir dabei in der Stimme haben,
welchen Ausdruck im Gesicht . . . ob
Zorn, Zanklust, Rechthaberei oder eben Liebe zum anderen, Liebe zur Wahrheit,
Liebe zum Frieden. 3.
Streit
wieder fallen lassen Die
Auseinandersetzung muss wieder aufhören. Man kann nicht ständig in
Hochspannung leben. Auch in der Auseinandersetzung um die Wahrheit dürfen die
gegenseitigen Beziehungen nicht kaputtgehen. Man muss aufhören können. Wenn
keine Übereinstimmung herbeigeführt werden kann, muss man den Streit
begrenzen können. Das Handwerk –
Ausbildung nach Maß
Kein zweiter Wirtschaftsbereich bietet derartig viele
Ausbildungsmöglichkeiten wie das Handwerk. Es bildet in 127 rein
handwerklichen sowie in einer Vielzahl sonstiger gewerblich-technischer
Ausbildungsberufe aus. Die Ausbildung im Handwerk sollte erste Wahl auch für
Realschulabsolventen sein. Zahlreiche Betriebe bieten vor allem für diese
Zielgruppe Lehrstellen an, um Berufsnachwuchs für besonders qualifizierte
Tätigkeiten heran zu bilden. Die in der Ausbildung erworbenen praktischen
Kenntnisse und Fertigkeiten machen das Lernen an weiterführenden
Bildungseinrichtungen leichter. Auch sind die Chancen, nach erfolgreicher
Weiterbildung eine Anstellung zu finden, mit einer handwerklichen
Grundausbildung erheblich größer. Schließlich ist auch zu berücksichtigen,
dass – anders als beim Schulbesuch – die Ausbildung in einem Handwerksbetrieb
gleichzeitig ein längerfristiges „Einkommen“ beinhaltet. Je nach gewähltem
Handwerksberuf und Lehrjahr betragen die Ausbildungsvergütungen zwischen rund
350 und 550 € monatlich. Das Handwerk zeichnet sich besonders aus durch: Kreativität und Vielseitigkeit,
Chancen für die Selbstständigkeit, sichere Arbeitsplätze, Vielfalt in Bezug
auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten, Umweltschutz , individuelle
Problemlösungen im Gegensatz zu Massen- oder Serienabfertigung, Arbeiten im
Team, Chancen für Frauen. Die teilweise jahrhundertealten Traditionen des
Handwerks sprechen für sich. Es ist nicht abzusehen, dass das Können und
Wissen der Handwerker irgendwann ersetzbar wird. Die Anforderungen an die Qualifikation der Handwerker sind in den
letzten Jahren enorm gewachsen. Man benötigt gerade auch zur Besetzung von
Schlüsselpositionen in Betrieben Fachkräfte, die über eine solide Ausbildung
und besondere Kenntnisse verfügen. Diese müssen bereits heute ausgebildet
werden. Deshalb suchen viele Handwerksbetriebe verstärkt Lehrstellenbewerber
mit guten schulischen Leistungen und besonderem technischem Verständnis. Somit
sind besonders die Realschüler eine wichtige Zielgruppe. Während in
der Industrie seit Jahren immer mehr Stellen abgebaut werden, bietet das Handwerk
qualifizierten Fachkräften beste Berufsperspektiven. Die Lehre schafft eine
solide Grundlage für den weiteren beruflichen Lebensweg. Das Prüfungszeugnis,
Gesellenbrief genannt, ist damit auch ein Wertpapier für die Zukunft. Mit der
Gesellenprüfung ist noch lange nicht Schluss. Wer im Handwerk Karriere
machen möchte, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten: ·
fachliche
Weiterbildung durch entsprechende Lehrgänge, ·
Ablegen der
Meister- oder Technikerprüfung, ·
Leiten
eines Betriebes (Selbstständig machen), ·
anschl.
Studium. Gerade in
einer Zeit, wo kaufmännische Lehrstellen u. ä. sehr stark nachgefragt werden,
sollten junge Frauen über Alternativen im gewerblich- technischen Bereich
nachdenken. Oft haben junge Frauen Berufe, in denen Einkommen und Aufstiegsmöglichkeiten
geringer sind. Das bedeutet zuweilen auch gewisse finanzielle Abhängigkeiten.
Warum nicht auf eigenen Beinen stehen? Das Handwerk bietet da interessante
Perspektiven. Übersicht über die Abschlüsse der
Realschule
Verordnung über die Abschlüsse
(AVO-SI) - Abschlussverordnung vom 07. April
1994 - A Sekundarabschluss
I – Realschulabschluss Mindestanforderungen in allen Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen - oder - höchstens ein mal „mangelhaft“ (kein Ausgleich nötig) - oder - zwei
mal „mangelhaft“ durch Ausgleich in zwei gleichwertigen Fächern mit
„befriedigend“ (Konferenzbeschluss) - oder - ein
mal „ungenügend“ durch Ausgleich mit ein mal „gut“ oder zwei mal
„befriedigend“ in gleichwertigen Fächern (Konferenzbeschluss) B Erweiterter Sekundarabschluss I 1.
Mindestens
Sekundarabschluss I – Realschulabschluss - und - 2.
im
Durchschnitt „3,0“ in allen
Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen (kein Ausgleich möglich) - und - 3.
im
Durchschnitt mindestens „3,0“ in Deutsch, Mathematik und Englisch (kein
Ausgleich möglich) C Sekundarabschluss –
Hauptschulabschluss 1.
Kein
Sekundarabschluss I – Realschulabschluss nach der 10. Klasse, - aber- 2.
höchstens
drei mal „mangelhaft“ oder „ungenügend“ D Hauptschulabschluss a) Versetzung in die 10. Klasse, aber kein Abschluss nach A,
B, oder C b) Abgang aus der 9. Klasse nach den Bedingungen für die
Hauptschule -
alle
Pflichtfächer oder Wahlpflichtfächer mindestens „ausreichend“ -
höchstens
zwei mal „mangelhaft“ ohne Ausgleich -
drei
mal „mangelhaft“ durch Ausgleich mit zwei mal „befriedigend“ in
gleichwertigen Fächern (Konferenzbeschluss) -
ein mal
„mangelhaft“ und ein mal „ungenügend“ durch Ausgleich mit ein mal „gut“ und
ein mal „befriedigend“, jeweils in gleichwertigen Fächern (Konferenzbeschluss) Abgangsklasse 10a (Klassenleitung:
Frau Koopmann)
Tanja Bär,
Janina-Christin Ehlers, Willy Fritz, Kim-Sarah Groneberg, Phillip Grote,
Helene Janz, Ilona Kasemir, Tanja Klaus, Ella Koch, Jessica Korf, Christian
Lüers, Johannes Maurer, Bastian Mieck, Christian Mieck, Tatjana Orlov,
Alexander Reimchen, Anna Repp, Swetlana Ripp, Natalia Rommel, Olga Sawadsky,
Alexander Scherbakow, Kewin Wanke, Anna Wittich *** Fritz kommt von
der Schule nach Hause. *** Der Physiker fragt
nach der Wirkung von Kälte und Hitze. *** Abgangsklasse
10b (Klassenleitung: Frau Schade)
Alexander
Braun, Janine Bruns, Irene Buchmüller, Anita Dominic, Olga Eremina, Sandra
Heckmann, Erika Hermann, Steven Jett, Waldemar Kellert, Margarete Koziel,
Irina Lerke, Sarah Luttmer, Veronika Neufeld, Vadim Nikolajenko, Alina
Reinelt, Alexander Rejmich, Heiner Rohde, Helena Roller, Raphael Schnittker,
Dennis Spark, Maike Tegeler, Katrin Tietz, Natalie Weyand *** Helga kommt schon wieder zu spät zur Schule. Der Lehrer fragt sie wütend:
"Hast du denn keinen Wecker?" *** Anke hat die kranke Lehrerin besucht. Draußen warten die
Klassenkameradinnen. Sie wollen wissen, wie es der Lehrerin geht. *** |
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