Eltern-, Schüler- und Lehrerbrief

Jahresmitteilung 2002

 

Gedanken zur Informationsschrift

 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, verehrte Kolleginnen und Kollegen!

 

Jetzt haben wir es also schwarz auf weiß – Pisa sei Dank - , wir haben ein Bildungsproblem! Und jeder scheint berufen zu sein, den oder die Schuldigen zu benennen. Bildung ist in aller Munde. Da werden die alten Vorurteile neu aufpoliert und in neuem Gewande dargeboten, es ist eine wahre Freude.

 

Angesichts der Verwissenschaftlichung aller Lebenswelten und einer Gesellschaft, die sich durch ihr Wissen profiliert, mehren sich die Stimmen, die ein Schwinden der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands propagieren, weil das Gelehrte und Gelernte zu wenig mit der Wirklichkeit zu tun habe.

 

Nun soll aber neuer Schwung in die Prozesse kommen: jetzt orientieren wir uns an technisch orientiertem Wissen, das ist die logische Konsequenz aus der Kritik.

 

Aber bei aller berechtigten Kritik an den Bildungseinrichtungen in Deutschland scheint mir dieser Weg doch zu eindimensional, denn Bildung heißt doch Bildung der menschlichen Kräfte, also Bildung und Heranbildung der Person, Persönlichkeit. Erst diese Bildung ermöglicht einen kompetenten Umgang mit den Fortschritten der Technologien – und zwar so, dass der Mensch in seiner Gesamtheit nicht zu kurz kommt.

 

Für uns heißt Bildung dabei,

  • dass junge Menschen mit den für eine Kultur prägenden Erzählungen, Bildern und Visionen umgehen können.
  • dass junge Menschen einen eigenen Standpunkt einnehmen können.
  • dass junge Menschen fähig werden zur Übernahme von Verantwortung für sich und ihre Umwelt.
  • dass junge Menschen lernen, Grenzen auszuhalten, weil nichts hier perfekt ist.

 

Die Realschule ist sich in den Jahren ihrer Existenz und als Schulform  dieser Aufgabenstellung immer bewusst gewesen und hat versucht, den jungen Menschen Lebensorientierungen und Werthaltungen zu vermitteln, die sie befähigen, mit den Problemen der Zeit klar zu kommen.

 

So soll dieser Brief an Eltern, Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen einerseits informieren über die Schule, aber andererseits auch anregen, miteinander ins Gespräch zu kommen über Erziehung und Bildung in unserem Hause, da wir nicht allein stehen, sondern den uns vorgegebenen Auftrag zu Erziehung und Bildung im wesentlichen als Unterstützung zu den erzieherischen Pflichten des Elternhauses sehen.

 

Bleiben wir also im Gespräch miteinander.

 

 

Paul Nienaber

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Beiträge

 

Autoren

  1. Gedanken zur Informationsschrift

 

  1.  Lehrerverzeichnis

 

  1. Elternrat

 

  1. Schülerrat

 

Herr Nienaber

  1. Neue Gesichter in der Schule

 

Herr Niehaus

  1. Schulstrukturreform in Niedersachsen

 

Herr Bockhorst

  1. Auszug aus der PISA-Studie

 

 

  1. Internetauftritt der Realschule

 

Herr Fastert

  1. Förderverein der Realschule

 

 

  1. Umgang mit Konflikten

 

Herr Engelmann

  1. Das Handwerk – Ausbildung nach Maß

 

 

  1. Abschlüsse der Realschule

 

 

  1. Abgangsklasse 10a

 

 

  1. Abgangsklasse 10b

 

 

  1. Sprüche, Witze, Spaß

 

 

 

 

 

Lehrerverzeichnis der Realschule im Schuljahr 2001/2002

 

Name

Vorname

Dienstbez.

Funktion

Nienaber

 

Paul

Realschulrektor

Schulleiter

Niehaus

 

Georg

R-Konrektor

Stellvertretender Schulleiter

Beimel-Sievers

 

Ursula

R-Lehrerin

FKL Englisch

Bockhorst

 

Johannes

R-Lehrer

 

Bunk

 

Stefan

R-Lehrer z.A.

FKL Werken

Elbers

 

Ursula

R-Lehrerin z.A.

FKL Sport

Engelmann

 

Paul

R-Lehrer

FKL Technik und Kath. Religion

Fastert

 

Thorsten

R-Lehrer z.A.

FKL Informatik

Fischer

 

Michael

R-Lehrer

FKL Deutsch

Hellweg

 

Annette

R-Lehrerin z.A.

FKL Mathematik

Koopmann

 

Kerstin

R-Lehrerin z.A.

Lernmittelbetreu-

ung

Luckau

 

Marion

R-Lehrerin z.A.

FKL Ev. Religion

Luttmer

 

Walter

R-Lehrer

FKL Erdkunde

und Beratung

Nilles

 

Magdalena

R-Lehrerin

FKL Französisch

Rosenberg

 

Lothar

R-Lehrer

FBKL Mathe/ Naturwissenschaften

Schade

 

Katja

R-Lehrerin z.A.

FKL Politik, Verk.,

Frauenbeauftragte

Schulz

 

Brigitta

Lehrerin i.A.

FKL Hauswirtschaft

u. Text. Gestalten

Seeger

 

Regina

R-Lehrerin

L-Personalrat

FBKL GSW

Willenborg

 

Uta-Maria

R-Lehrerin

FBKL Musisch-

kulturelle Bildung

Wulfers

 

Gertrud

R-Lehrerin

FKL Biologie und

Chemie

 

 

 

Elternrat / Klassenvertreter / Schulelternrat im Schuljahr 2001/2002

 

Klasse

Name

Vorname

Funktion

10a

Grote

Hans-Ulrich

 

10a

Groneberg

Gabriele

 

10b

Rohde

Maria

 

10b

Tietz

Agnes

 

7a

Schwarz

Benno

Gesamtkonferenz-

Mitglied

7a

Osterkamp

Hildegard

 

7b

Cramer

Lore

 

7b

Berlin

Christine

 

7c

Scholz

Carola

 

7c

Akan

Leyhan

 

7d

Niehaus

Franz-Josef

 

7d

Gneiding

Nadine

 

8a

Timmen

Bernadette

Vorsitzende und

Gesamtkonferenzmgl.

8a

Greskamp

Alfons

 

8b

Backhaus

Hans-Jürgen

 

8b

Fonka

Christine

 

8c

Lakeberg

Maria

 

8c

Wilke

Monika

 

8d

Ostendorf

Karin

 

8d

Konofol

Karin

 

9a

Haase

Ulrich

 

9a

Lampe

Gertrud

 

9b

Bremer

Birgit

Stellv.Vors. und

Gesamtkonf.

9b

Plaspohl

Norbert

 

9c

Stutzer

Ursula

 

9c

Sülflow

Thomas

 

 

Die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Klassenelternschaften bilden den Schulelternrat und haben zur Vorsitzenden Frau Bernadette Timmen, zur stellvertretenden Vorsitzenden Frau Birgit Bremer gewählt.

 

 

 

Der Schülerrat der Realschule im Schuljahr 2001/2002

 

Klasse
Name, Vorname

Funktion

10a

Groneberg, Kim-Sarah

Schülersprecherin und Mitglied der Gesamtkonferenz

10a

Mieck, Bastian

 

10b

Luttmer, Sarah

 

10b

Rohde, Heiner

Schülersprecher und Mitglied der Gesamtkonferenz

7a

Osterkamp, Tobias

 

7a

Lerke, Alexander

 

7b

Asaulenko, Andreas

 

7b

Ladigan, Anastasia

 

7c

Gerk, Igor

 

7c

Ehmer, Christina

 

7d

Kezik, Johann

 

7d

Krassmann, Olga

 

8a

Muhle, Sarah

 

8a

Wiemann, Thorsten

 

8b

Pstragowski, Paul

 

8b

Rauch, Katharina

 

8c

Fangmann, Ramona

 

8c

Mutlu, Ekrem

 

8d

Josewski, Jörn

 

8d

Reinelt, Laura

 

9a

Fritz, Alexander

 

9a

Seifert, Eugen

 

9b

Christiani, Tassilo

 

9b

Kamphus, Benjamin

Mitglied der Gesamtkonferenz

9c

Flaming, Heinrich

 

9c

Schön, Nina

 

 

Die Schülervertreter der Klassen haben sich ein Team als Schülersprecher gewählt: Kim-Sarah Groneberg und Heiner Rohde vertreten die Schülerinnen und Schüler bei der  Schulleitung.

Kim und Heiner vertreten außerdem die Interessen der Schülerinnen und Schüler der Realschule bei der Stadt (Stadtrat) und beim Kreis (Kreistag).

 

 

 

Neue Gesichter in der Schule

 

Paul Engelmann

Ich wurde 1955 in Cloppenburg-Lankum geboren. Meine Schulzeit verbrachte ich in Cloppenburg, das Abitur legte ich 1974 am Gymnasium II ab. Danach studierte ich an der Päd. Hochschule in Vechta die Fächer Kath. Religion und Werken. Seit dem Jahr 1980 bin ich im Schuldienst tätig. Zunächst war ich als Feuerwehr-Lehrkraft eingesetzt in Garrel, Friesoythe und Ramsloh. Von 1982 bis 1984 erteilte ich an 8 bis 9 Schulen den kath. Religionsunterricht in Delmenhorst. Von 1984 bis 2001 war ich 17 Jahre lang in Emsbüren an der HOS beschäftigt. Ab Schuljahr 2001/2002 ließ ich mich an die Realschule Cloppenburg versetzen. Ich bin seit 17 Jahren verheiratet, unsere Tochter ist 10 und unser Sohn 8 Jahre alt.

 

Stefan Bunk

Herr Stefan Bunk wurde 1963 in Berlin geboren. Seinen Realschulabschluss erhielt er auf der Inselschule Juist, danach machte er 1983 am Ulrichsgymnasium in Norden sein Abitur. Im Anschluss daran machte er eine Schlosserausbildung, bastelte ein großes Segelschiff, mit dem unsere Schüler auch schon zur See gefahren sind. 1990 machte er sein Kapitäns-patent in Enkhuizen in den Niederlanden. 1992 bis 1999 studierte er für das Lehramt an Realschulen in Oldenburg. Er unterrichtet seit März 2001 an der Realschule Cloppenburg.

 

 
Johannes Bockhorst

 

Herr Johannes Bockhorst erblickte am 08.07.1969 in der Kreisstadt Cloppenburg das Licht der Welt. Seine Schullaufbahn in Bethen und Cloppenburg beendete er im Jahr 1988 mit dem Abitur an dem Clemens-August-Gymnasium in Cloppenburg.

Nach Ableistung seiner Wehrdienstzeit in Delmenhorst studierte er in Osnabrück das Lehramt Realschule für die Fächer Deutsch, Erdkunde und Geschichte. In den Jahren 1994-95 absolvierte er sein Referendariat an der HROS Wagenfeld im Regierungsbezirk Hannover. Ein Jahr arbeitete er daraufhin als Museumspädagoge im Museumsdorf Cloppenburg. Die ersten Jahre als ausgebildeter Realschullehrer  unterrichtete er an der Realschule Visselhövede im Regierungsbezirk Lüneburg.

Seit dem Sommer 2001 wohnt Herrn Bockhorst wieder in seinem Geburtsort Cloppenburg - Bethen und unterrichtet in seinen Ausbildungsfächern Deutsch, Erdkunde und Geschichte an der Realschule Cloppenburg.

 

 

Thorsten Fastert

 

Geb. 1971 in Otterndorf

 

Abitur 1990 in Hemmoor (Landkreis Cuxhaven)

 

Studium in Kiel und Oldenburg: 1992 – 1999

 

Anwärterdienst in Celle: 1999 – 2001

 

2. Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen im März 2001

 

Fächer: Mathematik, Geschichte, Erdkunde

 

An der Realschule Cloppenburg seit 06.08.2001

 

Fächer: Mathematik, GSW, Informatik, Physik

 

 

 

Stefan Gerst

 

 

 

 

 

 

 

Meine Name ist Stefan Gerst. Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder (5 und 2 Jahre alt) und wohne in Cloppenburg.

Nach der Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur war ich zwei Jahre bei der Bundeswehr. Anschließend arbeitete ich als Geselle in meinem erlernten Beruf.

Seit dem 01.12.2001 bin ich Hausmeister an der Realschule Cloppenburg.  

 

 

" Ein Schüler zum Lehrer: "Bitte, Herr Studienrat, wie heißt das, was Sie mit roter Tinte unter meine Arbeit geschrieben haben?"
Das heißt: Sorgfältiger und deutlicher schreiben."

***

 

Aber Heinz, deine Schrift kann wirklich niemand lesen", beschwert sich der Lehrer.
"Und wenn ich deutlich schreibe, dann beschweren Sie sich darüber, dass alles falsch ist", meint Heinz.

 

***

Geographiestunde: An der Wand hängt eine große Landkarte.
"Kurt", ruft der Lehrer, "zeige uns, wo Amerika liegt!"
Kurt zeigt auf Amerika.
"Gut", sagt der Lehrer und wendet sich an die Klasse, "und wer hat Amerika entdeckt?"
Da rufen alle wie aus einem Mund: "Kurt!"

 

 

 

 

 

Schulstrukturreform in Niedersachsen

Seit geraumer Zeit wird im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb in Niedersachsen immer wieder von dem Begriff Schulstrukturreform gesprochen. Viele teilweise widersprüchliche Informationen werden dabei von Laien in den Raum gestellt und teilweise scheinen auch die Aussagen der Fachleute unklar.

Wir möchten an dieser Stelle einige Informationen zum aktuellen Stand der Dinge liefern, die zugegebenermaßen auch nicht in jedem Fall völlige Klarheit liefern, dies kann aber auch nur schwerlich so sein, da sich auch die Entscheidungsträger im Kultusministerium noch im Entscheidungsfindungsprozess befinden.

Eines scheint nach den letzten Verlautbarungen des Kultusministeriums klar zu sein, die Zeit der Orientierungsstufe könnten gezählt sein. Das wird auch aus dem Brief des Niedersächsischen Kultusministeriums vom 8. November 2001 deutlich, der der Orientierungsstufe ein vernichtendes Urteil erteilt. Demnach lässt die Orientierungsstufe ein „lernförderndes Milieu .... vermissen“ (1) und die Schülerinnen und Schüler in den Orientierungsstufen seien entweder unter- oder überfordert (2). Zu dieser Erkenntnis ist das Kultusministerium anhand einer Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung gekommen.

Das Kultusministerium zieht aus der Untersuchung die Konsequenz, dass „... die Schulstruktur verändert werden muss“. (3) Wie soll nun aber das neue Konzept der Schule aussehen? Wenn die Orientierungsstufen mit den Jahrgängen 5 und 6 verschwinden, dann werden die Schülerinnen und Schüler bereits nach der 4. Klasse an die Sekundarstufen versetzt. In vielen Regionen Niedersachsens, in denen es keine flächendeckenden Gesamtschulen gibt, wie z. B. die Region Cloppenburg, würden die Kinder dann im Alter von ca. 10 bis 11 Jahren zur Haupt-, Realschule oder zum Gymnasium übergeben.

Eine Hauptkritik an der Orientierungsstufe ist die mangelnde Prognosesicherheit bei den Schullaufbahnempfehlungen; sollte diese Sicherheit im früheren Alter höher sein? Wenn dies nicht so ist, was ja eigentlich der gesunde Menschenverstand sagt, dann muss doch wieder eine „Übergangsphase“ in den 5. bis 6. Klassen eingeführt werden.

Dieser zweite Weg scheint vom Kultusministerium favorisiert zu werden. An den Anfang der Sekundarstufe soll eine sogenannte „Förderstufe“ gestellt werden. Hier sollen die Schüler individueller gefördert werden. Im Verbund mit Planungen zur Ganztagsschule soll dies verbindlich an den Gymnasien und den Gesamtschulen geschehen. Die Schüler sollen also nach der 4. Klasse an die Gymnasien bzw. Gesamtschulen gehen und dort zwei Jahre lang die Förderklassen besuchen. In den Planungen hat der Autor noch keine klaren Informationen über Förderstufen an Hauptschulen und Realschulen gefunden.

Eine dritte Planungstheorie ist die Verlängerung der Grundschulzeit auf 6 Jahre. Nach dem 6. Jahr würden die Schülerinnen und Schüler an die weiterführenden Schulen versetzt. Dieses Modell gibt es zur Zeit in Berlin. Dort denkt man über die Abschaffung nach.

 

Zum Ende des Artikels sei noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle vorgestellten Modelle noch in der Planung sind. Noch können wir Ihnen nichts Definitives sagen. Wichtig scheint uns aber zu sein, dass das Kultusministerium weiterhin vor allem die Eltern darum bittet, auch in der Entscheidungsphase an der Planung und an der Entscheidungsfindung teilzuhaben. Alle Beteiligten haben natürlich nur begrenzt Möglichkeiten hierzu, aber eines ist sicher, Schule wird auch von Eltern, Schülern und Lehrern gemacht. Und unsere spezifische Cloppenburger Schullandschaft wurde und wird auch von den oben genannten Akteuren gestaltet.

 

(1)   Brief des Niedersäschichen Kultusministeriums vom 08.11.2002, Seite 2. 

(2) Brief des Niedersäschichen Kultusministeriums vom 08.11.2002, Seite 2. 

(3) Brief des Niedersäschichen Kultusministeriums vom 08.11.2002, Seite 3. 

 

 

 

 

Beispielaufgaben der PISA – Studie

 

Beispielaufgabe 1 – Mathematik:

Eine Pizzeria bietet zwei runde Pizzas mit derselben Dicke in verschiedenen Größen an. Die kleinere hat einen Durchmesser von 30 cm und kostet 30 Zeds. Die größere hat einen Durchmesser von 40 cm und kostet 40 Zeds.

 

Aufgabe: Bei welcher Pizza bekommt man mehr für sein Geld? Gib eine Begründung an.

 

Beispielaufgabe 2 – Mathematik:

Eine Robbe muss atmen, auch wenn sie schläft. Martin hat eine Robbe eine Stunde lang beobachtet. Zu Beginn seiner Beobachtung befand sich die Robbe an der Wasseroberfläche und holte Atem. Anschließend tauchte sie zum Meeresboden und begann zu schlafen. Innerhalb von 8 Minuten trieb sie langsam zurück an die Oberfläche und holte Atem. Drei Minuten später war sie wieder auf dem Meeresboden, und der ganze Prozess fing von vorne an.

 

Aufgabe: Entscheide: Nach einer Stunde war die Robbe:

a) auf dem Meeresboden

b) auf dem Weg nach oben

c) beim Atemholen

d) auf dem Weg nach unten

 

Beispielaufgabe 3 – Mathematik:

Du wirst beauftragt, einen neuen Satz von Münzen zu entwerfen. Alle Münzen sollen rund und silberfarbig sein, aber verschiedene Durchmesser haben. Forscher haben herausgefunden, dass ein idealer Satz von Münzen folgende Anforderungen erfüllt:

·         Der Durchmesser der Münzen sollte nicht kleiner als 15 mm und nicht größer als 45 mm sein.

·         Ausgehend von einer Münze muss der Durchmesser der nächsten Münze mindestens 30 % größer sein.

·         Die Prägemaschine kann nur Münzen herstellen, deren Durchmesser in Millimeter ganzzahlig ist (z.B. 17 mm sind zulässig, 17,3 mm nicht).

 

Aufgabe: Entwirf einen Satz von Münzen, der die oben genannten Anforderungen erfüllt. Beginne mit einer 15-Millimeter-Münze. Dein Satz sollte so viele Münzen wie möglich enthalten.

 

Beispielaufgabe 4 – Naturwissenschaftliche Grundbildung:

Rolfs Bus fährt wie die meisten Busse mit einem Benzinmotor. Diese Busse tragen zur Umweltverschmutzung bei. Einige Städte haben Oberleitungsbusse. Diese werden von einem Elektromotor angetrieben. Die elektrische Energie, die für einen solchen Elektromotor nötig ist, wird über eine Oberleitung zugeführt (wie bei elektrischen Bahnen). Die Elektrizität wird von einem Kraftwerk geliefert, das Kohle verwendet.

Befürworter des Gebrauchs von Oberleitungsbussen in einer Stadt sagen, diese Busse trügen nicht zur Luftverschmutzung bei.

 

Aufgabe: Haben diese Befürworter Recht? Erkläre deine Antwort.

 

Beispielaufgabe 5 – Naturwissenschaftliche Grundbildung:

Lies den folgenden Artikel über die Geburt von fünf Kälbern.

Im Februar 1993 gelang einem Forschungsteam des Nationalen Instituts für landwirtschaftliche Forschung in Bresson-Villiers (Frankreich) die Erzeugung von fünf geklonten Kälbern. Die Erzeugung der Klone (Tiere mit demselben genetischen Material, obwohl sie von fünf verschiedenen Kühen geboren wurden) war ein komplizierter Prozess. Zuerst entnahmen die Forscher einer Kuh (geben wir ihr den Namen Blanche 1) ungefähr 30 Eizellen. Aus jeder Eizelle von Blanche 1 entfernten die  Forscher den Zellkern.

Danach entnahmen die Forscher einer anderen Kuh (nennen wir sie Blanche 2) einen Embryo. Dieser Embryo bestand aus etwa dreißig Zellen. Die Forscher zerteilten den Zellklumpen von Blanche 2 in einzelne Zellen.

Dann entfernten sie den Zellkern aus jeder dieser einzelnen Zellen. Jeder Zellkern wurde einzeln in eine der 30 Zellen von Blanche 1 injiziert (in die Zellen, aus denen der Zellkern entfernt worden war). Schließlich wurden die 30 injizierten Eizellen 30 Leihmutterkühen implantiert.

Neun Monate später brachten fünf der Leihmutterkühe die geklonten Kälber zur Welt. Einer der Forscher sagte, dass eine Anwendung dieser Klontechnik in großem Maßstab finanziell vorteilhaft für Rinderzüchter sein könnte.

Quelle: Corinne Bensimon, LIBÉRATION, März 1993.

 

Aufgabe 1: Die Hauptidee, die in dem französischen Experiment an Kühen getestet wurde, wurde durch die Ergebnisse bestätigt. Welche Hauptidee könnte in dem französischen Experiment getestet worden sein?

 

Aufgabe 2: Welche der folgenden Aussagen ist/sind wahr? Kreise jeweils Ja oder Nein ein.

Aussage:

Alle fünf Kälber haben die gleichen Gene.                                        Ja / Nein

Alle fünf Kälber haben das gleiche Geschlecht.                               Ja / Nein

Das Fell aller fünf Kälber hat dieselbe Farbe.                                  Ja / Nein

 

Beispielaufgabe 6 – Leseverständnis:

SCHLECHTER GESCHMACK

von Arnold Jago

Wussten Sie, dass 1996 die australische Bevölkerung fast genauso viel Geld für Schokolade ausgegeben hat wie die australische Regierung für internationale Hilfsmaßnahmen?

Könnte es sein, dass etwas mit unseren Prioritäten nicht stimmt? Was gedenken Sie dagegen zu tun?

Ja, Sie.

Arnold Jago,

Der oben stehende Brief erschien 1997 in einer australischen Zeitung. Beziehe dich

auf den Brief, um die folgenden stehenden Fragen zu beantworten.

Aufgabe 1:

Was möchte Arnold Jago mit seinem Brief beim Leser auslösen?

A Schuldgefühle

B Belustigung

C Angst

D Zufriedenheit

Aufgabe 2:

Zu welcher Art von Reaktion oder Handeln möchte deiner Meinung nach Arnold Jago

mit seinem Brief anregen.

 

 

 

 

Die Internetpräsenz der RS Cloppenburg:

 

http://www.rs-cloppenburg.de

 

Mithilfe von Initiativen wie Schulen ans Netz (seit 1996), dem Förderprogramm n-21 des niedersächsischen Kultusministeriums (seit 2000) und dem finanziellen Engagement der Schulträger ist es im Verbund von Politik, Verwaltung und Wirtschaft in den letzten Jahren gelungen, den meisten niedersächsischen Schulen der Sekundarstufe die finanziellen Mittel für einen Computerraum mit modernen internetfähigen PC’ s bereitzustellen.

Neben der einhellig geforderten informationstechnischen Grundbildung, die den Schülerinnen und Schülern unserer Realschule nun ab Klasse 8 im Rahmen von Wahlpflichtkursen vermittelt wird, sowie dem Einsatz von Lernprogrammen oder der Internetrecherche im Fachunterricht wurde den Schulen ein weiteres Instrument in die Hand gegeben: die Gestaltung einer eigenen Homepage unter Mitarbeit von Schülerinnen und Schülern.

Ähnlich wie in der Industrie, bei mittelständischen Betrieben oder Verwaltungseinrichtungen ist die Homepage einer Schule als Visitenkarte und Mittel zur Beschaffung von Informationen im Netz der Netze mittlerweile fast eine Selbstverständlichkeit geworden. Als Beleg dafür mag die rege Beteiligung am Homepage-Wettbewerb für Schulen dienen, der vor kurzem von der Münsterländischen Tageszeitung im Landkreis Cloppenburg durchgeführt wurde.

Mithilfe einer Homepage lassen sich alle Aktivitäten an einer Schule, alle Neuigkeiten, besondere Leistungen von Schülerinnen, Schülern und vieles mehr innerhalb kürzester Zeit kostengünstig der Öffentlichkeit zugänglich machen. Des weiteren können interessierten Schülerinnen und Schülern über die Inhalte der Wahlpflichtkurse hinausgehend Kenntnisse über die Gestaltung von Webseiten vermittelt werden – technisches Wissen, dass in vielen Betrieben heutzutage sehr gefragt ist. Und: welche Schülerin oder welchen Schüler reizt die Tatsache nicht, ihren/seinen Beitrag im Internet veröffentlicht zu sehen?

An unserer Schule erfolgt die Gestaltung der Homepage im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, an der zur Zeit neun Schüler und eine Schülerin der Klassen 8/9/10 teilnehmen. Das Ziel ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler untereinander ihr Wissen weitergeben, so dass auch in den folgenden Jahren eine kontinuierliche Arbeit möglich ist. Durch die Teilnahme an Wettbewerben zu Schulhomepages sollen die Schülerinnen und Schüler dann eine Rückmeldung über ihre Arbeit erhalten.

Die jetzige Homepage ist seit November 2001 im Betrieb und noch sind lange nicht alle geplanten Inhalte verfügbar. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über bereits vorhandene und in Planung befindliche Seiten:

 

Vorhanden

Geplant

·         Neuigkeiten seit Oktober 2001

·         Bilder der aktuellen Klassen und der des letzten Schuljahres

·         Berichte aus den Wahlpflichtkursen und Arbeitsgemeinschaften

·         Berichte über den Schüleraustausch nach Frankreich, das Betriebspraktikum der 9. Klassen, den Aktionstag am letzten Schultag 2001 usw.

·         Schulprofil mit Stundentafel

·         Linkseiten, Gästebuch, Forum etc.

·         Umfangreiche Darstellung von Schülerarbeiten

·         Elternbriefe zum downloaden

·         Ausführliche Seite über Cloppenburg und die Region

·         Animierte Steckbriefe von Schülern

·         Interaktiver Rundgang durch die Schule

·         etc.

 

Über Ihren Besuch unserer Internetpräsenz würden wir uns sehr freuen. Schreiben sie Ihre Meinung zur Homepage oder Anregungen zur Gestaltung bitte in das Gästebuch.

 

T. Fastert (Leiter der Homepage-AG)

 

 

 

 

Förderverein der Realschule

 

Über dreißig Jahre besteht nun schon der Verein der Eltern, Freunde und Förderer der Realschule Cloppenburg, ein im Jahre 1967/68 gegründeter und beim Amtsgericht eingetragener Verein, seit 1989 nun schon unter der Regie und dem Vorsitz des stellvertretenden Leiters der LZO in Cloppenburg, Herrn Dieter Rindt.

 

Ziel des Vereins war und ist es, als gemeinnütziger Verein Gelder einzuwerben durch Mitgliedschaft im Verein oder durch Spenden, um die Schule bei ihren Aufgaben dort zu unterstützen, wo die Kommune keine Mittel zur Verfügung stellen kann; nicht, um dem Schulträger die Arbeit abzunehmen und den Haushalt der Stadt zu entlasten, sondern der Schule Möglichkeit zur Finanzierung von Projekten oder pädagogischen Maßnahmen zu geben, die sie ohne den Förderverein nicht hätte. Auch Ihnen, liebe Leser, dürfte nicht unbekannt geblieben sein, dass die Haushaltslage der Kommunen äußerst angespannt ist. So müssten manche Wünsche und Anträge unerfüllt bleiben, welche die Schule in Bezug auf Lehr- und Lernmittel, für die Ausstattung der Schülerbücherei sowie die Anschaffung diverser Geräte stellt, würde der Verein nicht helfen.

 

Die Gelder, die der Förderverein aufbringt, kommen allen Schülern zugute. So konnten in den letzten Jahren Zuschüsse zu zusätzlichen Nähmaschinen, Computerdruckern und Diageräten gezählt werden. Zusätzlich wurden Mittel verwandt, um im Computerraum eine Übertragung von Daten auf eine Bildwand zu ermöglichen.

In Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand des Fördervereins, dem Elternrat der Schule, der Schulleitung sowie der Gesamtkonferenz werden die Gelder verplant und sinnvoll eingesetzt.

So richtet der Verein an die Leser dieses Artikels die Bitte, den Verein zu unterstützen;

  • zum einen besteht die Möglichkeit, dem „Verein der Eltern, Freunde und Förderer der Realschule Cloppenburg e. V.“ als Mitglied beizutreten. Der Jahresbeitrag betrug bislang 20,- DM, wobei auch höhere Beträge dankend entgegengenommen wurden. Eine Umstellung auf den Euro erfolgt in Kürze, wenn eine neue Versammlung der Mitglieder dies beschließt.
  • Zum anderen besteht die Möglichkeit, werbende Firmen in ihrer Arbeit zu unterstützen und die Gelder, die dem Verein aus dieser Quelle zur Verfügung gestellt werden, dann als Werbungskosten beim Finanzamt geltend zu machen. In jedem Fall können Schule und Verein Spendenquittungen über die Summe zur Verfügung stellen.

Kontakt können sie mit der Schule oder dem Förderverein aufnehmen über das Büro der Schule (04471/3342); sie können Gelder (Mitgliedsbeiträge oder Spenden) auch direkt auf das Vereinskonto einzahlen (Nr.: 080-490360; BLZ 28050100 LZO Cloppenburg); sie können auch der Schule den Einzug der Gelder überlassen. Dann haben sie keine Arbeit mit Buchung oder Bankgeschäften.

 

Rechnen Sie auf jeden Fall in den nächsten Monaten mit einem Anschreiben des Vereins. Falls es nicht kommt – kein Problem: melden Sie sich bei der Realschule und schon wird Ihnen geholfen!

 

 

 

Umgang mit Konflikten

 

Der Mensch ist als Kind und als Jugendlicher niemals nur Kind und nur Jugendlicher, sondern immer auch auf dem Wege zum Erwachsensein. Vom Erwachsenen aber wird erwartet, dass er sein Leben eigenverantwortlich gestalten kann. Die Selbstverantwortung konkretisiert sich in der Fähigkeit, in Freiheit und Verantwortung gegenüber sich selbst und gegenüber seinen Mitmenschen zu entscheiden.

Auf der einen Seite wird der Heranwachsende schon wie ein Erwachsener beansprucht, auf der anderen Seite wird ihm Erwachsensein zu diesem Zeitpunkt verwehrt. Dadurch kommt der Heranwachsende in ein soziales Spannungsfeld, das notwendigerweise zu Konflikten führt.

Ein Pädagoge (Hartmut von Hentig) hat ausgeführt, dass wir Menschen mit Konflikten leben müssen. Dabei sollten wir uns auf drei Dinge einstellen:

 

1.      zu verstehen

2.      streiten

3.      Streit wieder fallen zu lassen

 

Er meint damit folgendes:

 

1.      Verstehen

Man muss versuchen, den Sohn zu verstehen, wenn er gerne laute Musik hört oder unbedingt eine Computeranlage haben möchte; die Tochter, wenn sie gerade spinnt, weil sie ihre erste Bekanntschaft oder den Tanzkursus macht. Man muss versuchen, den Vater zu verstehen, wenn er etwas gegen laute Musik hat oder die Computeranlage nicht anschaffen will – die Mutter, warum sie die Tochter plötzlich unausstehlich findet.

Verstehen heißt also, eine Sache mit der Brille des anderen zu sehen.

 

2.      Streiten

Wir denken bei diesem Wort gewöhnlich an ein aufeinander Einschlagen mit Worten oder gar mit Waffen. Diese Form des Streites ist nicht gemeint und wird von uns auch abgelehnt. „Streiten“ bedeutet nach Hentig, miteinander die Wahrheit suchen. Dieses „Streiten“ will die Überzeugung . .  . die Wahrheit, die für beide Parteien wichtig sein kann, nicht leichtfertig im Stich lassen, sondern weiter für die einstehen, auch, wenn es dabei zum Konflikt kommt.

Wichtig ist dabei jedoch das „Wie“ des Streitens, wie wir etwas sagen, welche „Musik“ wir dabei in der Stimme haben, welchen Ausdruck im Gesicht . . .  ob Zorn, Zanklust, Rechthaberei oder eben Liebe zum anderen, Liebe zur Wahrheit, Liebe zum Frieden.

 

3.      Streit wieder fallen lassen

Die Auseinandersetzung muss wieder aufhören. Man kann nicht ständig in Hochspannung leben. Auch in der Auseinandersetzung um die Wahrheit dürfen die gegenseitigen Beziehungen nicht kaputtgehen. Man muss aufhören können. Wenn keine Übereinstimmung herbeigeführt werden kann, muss man den Streit begrenzen können.

 

 

 

 

Das Handwerk – Ausbildung nach Maß

 

Kein zweiter Wirtschaftsbereich bietet derartig viele Ausbildungsmöglichkeiten wie das Handwerk. Es bildet in 127 rein handwerklichen sowie in einer Vielzahl sonstiger gewerblich-technischer Ausbildungsberufe aus.

 

Die Ausbildung im Handwerk sollte erste Wahl auch für Realschulabsolventen sein. Zahlreiche Betriebe bieten vor allem für diese Zielgruppe Lehrstellen an, um Berufsnachwuchs für besonders qualifizierte Tätigkeiten heran zu bilden. Die in der Ausbildung erworbenen praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten machen das Lernen an weiterführenden Bildungseinrichtungen leichter. Auch sind die Chancen, nach erfolgreicher Weiterbildung eine Anstellung zu finden, mit einer handwerklichen Grundausbildung erheblich größer. Schließlich ist auch zu berücksichtigen, dass – anders als beim Schulbesuch – die Ausbildung in einem Handwerksbetrieb gleichzeitig ein längerfristiges „Einkommen“ beinhaltet. Je nach gewähltem Handwerksberuf und Lehrjahr betragen die Ausbildungsvergütungen zwischen rund 350 und 550 € monatlich.

 

Das Handwerk zeichnet sich besonders aus durch: Kreativität und Vielseitigkeit, Chancen für die Selbstständigkeit, sichere Arbeitsplätze, Vielfalt in Bezug auch auf Weiterbildungsmöglichkeiten, Umweltschutz , individuelle Problemlösungen im Gegensatz zu Massen- oder Serienabfertigung, Arbeiten im Team, Chancen für Frauen. Die teilweise jahrhundertealten Traditionen des Handwerks sprechen für sich. Es ist nicht abzusehen, dass das Können und Wissen der Handwerker irgendwann ersetzbar wird.

 

Die Anforderungen an die Qualifikation der Handwerker sind in den letzten Jahren enorm gewachsen. Man benötigt gerade auch zur Besetzung von Schlüsselpositionen in Betrieben Fachkräfte, die über eine solide Ausbildung und besondere Kenntnisse verfügen. Diese müssen bereits heute ausgebildet werden. Deshalb suchen viele Handwerksbetriebe verstärkt Lehrstellenbewerber mit guten schulischen Leistungen und besonderem technischem Verständnis. Somit sind besonders die Realschüler eine wichtige Zielgruppe.

 

Während in der Industrie seit Jahren immer mehr Stellen abgebaut werden, bietet das Handwerk qualifizierten Fachkräften beste Berufsperspektiven. Die Lehre schafft eine solide Grundlage für den weiteren beruflichen Lebensweg. Das Prüfungszeugnis, Gesellenbrief genannt, ist damit auch ein Wertpapier für die Zukunft.

 

Mit der Gesellenprüfung ist noch lange nicht Schluss. Wer im Handwerk Karriere machen möchte, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten:

 

·         fachliche Weiterbildung durch entsprechende Lehrgänge,

·         Ablegen der Meister- oder Technikerprüfung,

·         Leiten eines Betriebes (Selbstständig machen),

·         anschl. Studium.

 

Gerade in einer Zeit, wo kaufmännische Lehrstellen u. ä. sehr stark nachgefragt werden, sollten junge Frauen über Alternativen im gewerblich- technischen Bereich nachdenken. Oft haben junge Frauen Berufe, in denen Einkommen und Aufstiegsmöglichkeiten geringer sind. Das bedeutet zuweilen auch gewisse finanzielle Abhängigkeiten. Warum nicht auf eigenen Beinen stehen? Das Handwerk bietet da interessante Perspektiven.

 

 

 

Übersicht über die Abschlüsse der Realschule

 

Verordnung über die Abschlüsse (AVO-SI)

- Abschlussverordnung vom 07. April 1994 -

 

A         Sekundarabschluss I – Realschulabschluss

Mindestanforderungen in allen Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen

- oder -

höchstens ein mal „mangelhaft“ (kein Ausgleich nötig)

- oder -

zwei mal „mangelhaft“ durch Ausgleich in zwei gleichwertigen Fächern mit „befriedigend“ (Konferenzbeschluss)

- oder -

ein mal „ungenügend“ durch Ausgleich mit ein mal „gut“ oder zwei mal „befriedigend“ in gleichwertigen Fächern (Konferenzbeschluss)

 

           

B         Erweiterter Sekundarabschluss I

1.      Mindestens Sekundarabschluss I – Realschulabschluss

- und -

2.      im Durchschnitt  „3,0“ in allen Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen (kein Ausgleich möglich)

- und -

3.      im Durchschnitt mindestens „3,0“ in Deutsch, Mathematik und Englisch (kein Ausgleich möglich)

 

 

C         Sekundarabschluss – Hauptschulabschluss

1.      Kein Sekundarabschluss I – Realschulabschluss nach der 10. Klasse,

- aber-

2.      höchstens drei mal „mangelhaft“ oder „ungenügend“

 

D         Hauptschulabschluss

a) Versetzung in die 10. Klasse, aber kein Abschluss nach A, B, oder C

 

b) Abgang aus der 9. Klasse nach den Bedingungen für die Hauptschule

-                      alle Pflichtfächer oder Wahlpflichtfächer mindestens „ausreichend“

-                      höchstens zwei mal „mangelhaft“ ohne Ausgleich

-                      drei mal „mangelhaft“ durch Ausgleich mit zwei mal „befriedigend“ in gleichwertigen Fächern (Konferenzbeschluss)

-                      ein mal „mangelhaft“ und ein mal „ungenügend“ durch Ausgleich mit ein mal „gut“ und ein mal „befriedigend“, jeweils in gleichwertigen Fächern (Konferenzbeschluss)

 

 

 

Abgangsklasse 10a (Klassenleitung: Frau Koopmann)

 

 

Tanja Bär, Janina-Christin Ehlers, Willy Fritz, Kim-Sarah Groneberg, Phillip Grote, Helene Janz, Ilona Kasemir, Tanja Klaus, Ella Koch, Jessica Korf, Christian Lüers, Johannes Maurer, Bastian Mieck, Christian Mieck, Tatjana Orlov, Alexander Reimchen, Anna Repp, Swetlana Ripp, Natalia Rommel, Olga Sawadsky, Alexander Scherbakow, Kewin Wanke, Anna Wittich

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Fritz kommt von der Schule nach Hause.
"Wir lernen jetzt Algebra", sagt er stolz zu seiner Schwester.
"Toll", staunt diese, "und was heißt 'Guten Tag' auf Algebra?"

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Der Physiker fragt nach der Wirkung von Kälte und Hitze.
Fritz antwortet: "Hitze dehnt aus, Kälte zieht zusammen."
"Richtig, nenne mir ein Beispiel!"
"Im Sommer sind die Tage länger, im Winter kürzer."

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Abgangsklasse 10b (Klassenleitung: Frau Schade)

 

 

Alexander Braun, Janine Bruns, Irene Buchmüller, Anita Dominic, Olga Eremina, Sandra Heckmann, Erika Hermann, Steven Jett, Waldemar Kellert, Margarete Koziel, Irina Lerke, Sarah Luttmer, Veronika Neufeld, Vadim Nikolajenko, Alina Reinelt, Alexander Rejmich, Heiner Rohde, Helena Roller, Raphael Schnittker, Dennis Spark, Maike Tegeler, Katrin Tietz, Natalie Weyand

 

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Helga kommt schon wieder zu spät zur Schule. Der Lehrer fragt sie wütend: "Hast du denn keinen Wecker?"
"Doch, aber der läutet immer schon, wenn ich noch schlafe!"

 

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Anke hat die kranke Lehrerin besucht. Draußen warten die Klassenkameradinnen. Sie wollen wissen, wie es der Lehrerin geht.
"Es ist keine Hoffnung mehr", sagt Anke betrübt. "Sie kommt morgen wieder in die Schule."

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